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Gebrochener Schäkel und andere Dinge S5

30. Juli 2017, Sonntag

 

 Langballigau - Sonwik

17,5 sm

Motorstunden 2:11

 

Wir wären ja gern noch eine Nacht geblieben, aber der Eigner unseres Liegeplatzes kommt heute wieder und auf Grund eines Hafenfestes sind alle

Liegeplätze belegt. Nach dem anstrengenden Tag gestern lassen wir es aber langsam angehen und verlassen den Hafen bei gerade mal 8kn Wind Richtung Sonwik. Gerade mal eine Stunde später frischt der Wind in Böen bis zu 30 kn auf. Gerefft haben wir schon. Aber beim Dichtholen des Groß knallt uns plötzlich der Schäkel des Großschot weg. Und das in der Engstelle kurz hinter der Schwiegermutter........ Jetzt heißt es erstmal raus aus dem Fahrwasser und den schlagenden Baum wieder einfangen und sichern. Dann geht es weiter nach Sonwik. Inzwischen baut sich in der Innenförde auch eine unangenehme Welle auf. Wir sind froh, als wir an unserem Liegeplatz festmachen können.

 

Wir erstellen eine Schadensliste um die Ersatzteile morgen im Marina Laden Anderssen Yachting zu bestellen. Dann bestellen wir uns eine Pizza bei Smileys und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

31. Juli 2017, Montag

 

Sonwik – Flensburg Stadthafen

1,5 sm

Motorstunden 0:58

 

Wir verlegen heute nach Flensburg Stadt, da Niklas morgen früh seinen Zug nach Hamburg Airport bekommen muss. Zuerst aber geben wir unsere Ersatzteilbestellung auf. Die Bilgepumpe hat uns endgültig verlassen, also muss eine Neue her. – Beim Boot klarmachen sehe ich das sich auch unser Radarreflektor verabschiedet hat. Der hängt jetzt auf Kopfhöhe. Da muss wohl jemand in den Mast. Aber das verschieben wir auf Morgen, wenn wir wieder zurück in der Sonwik sind. Jetzt verlegen wir in den Stadthafen, Im Jaich. 

Wir bekommen einen schönen Liegeplatz und gehen erstmal Einkaufen, da unsere Vorräte aufgebraucht sind. Auch hier ist es ein Stück zum Supermarkt zu laufen.

Den Nachmittag verbringen wir mit Bummeln durch die Innenstadt und einer Rum Probe. Eigentlich wollten wir uns einen schönen Rum leisten. Aber die Bedienung war so was von unfreundlich und auch nicht sehr informativ, dass wir uns auf ein paar kleine Fläschchen zur Probe beschränkt haben.

 

Ich fahre dann mit Niklas noch zum Hauptbahnhof um ihm ein Ticket zu kaufen. (Die App funktioniert mal wieder nicht.) Da durften wir wieder mal die Unfreundlichkeit der Deutschen erleben. Aber nicht in Form der Bahnangestellten, sondern in Form der Kundschaft....aber das ist eine andere Geschichte.......

Abendstimmung im Hafen

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