· 

Windkapriolen

Einfahrt in die Trave mit Maritim Hotel, Travemünde
Einfahrt in die Trave mit Maritim Hotel voraus

So, 10.06.2018

 

 

Es ist etwas kühler geworden, aber immer noch fast windstill. Daher beschliessen wir noch zu tanken. Die Tankstelle macht sonntags erst um 11 Uhr auf. Da der Anleger an der Tanke noch belegt ist, legen wir uns vor der Tanke längsseits und verholen das Boot dann nur mit den Leinen einmal ums Eck!  Wieder ein neues Manöver, das auf Anhieb geklappt hat! 

 

 

 Windfinder sagt, der Wind soll ab 14 Uhr zunehmen. Bei 5 kn verlassen wir den Hafen, aber auch ausserhalb der Fehmarner Bucht ist nicht viel mehr Wind. 

Tankstelle Burgstaaken
Manöver mit Leinen

Dann um 13 Uhr endlich ein Lüftchen! 14 kn von einer Minute auf die andere! Die Segel gehen hoch, der Motor aus......Stille, diese wunderbare Stille!!! 10 min später 19 kn. Leicht legt sich die Lady auf die Seite und mit Kurs Travemünde gleitet sie mit 6kn durch das Wasser. Endlich Segeln pur, welches uns ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert.

 

1 1/2 Stunden herrliches Segeln, dann zieht Steuerbord eine schwarze Front auf und die bringt mehr Wind, viel mehr Wind! Erst wird nur die Genua gerefft, dann eingeholt. Doch dann entschliessen wir uns, solange es noch möglich ist, das Gross zu reffen, aber dann holt Klaus es ganz ein. Eine weise Entscheidung. Denn plötzlich bläst es mit 25kn und wir machen mit der wieder gestellten gerefften Genua 6 kn Fahrt durchs Wasser. – Eine Stunde dauert der Spuk, dann sind kurz vor Travemünde nur noch 14kn Wind.... natürlich jetzt auf den Bug. Es wird ein bisschen gekreuzt und überlegt ob wir das Gross wieder setzen sollen. Da uns die schwarze Wand immer noch begleitet, entscheiden wir den Motor mitlaufen zu lassen und verzichten auf das Gross. 

Travemünde, Maritim Hotel
Travemünde, Maritim Hotel

 Die FB Crew gibt uns Hafentipps. Jemand gibt uns sogar genaue Anweisungen zu einem freien Liegeplatz an der Überseebrücke. Ihr seid einfach toll! Letztendlich entscheiden wir uns aber für den ruhiger gelegenen Yachthafen Rosenhof. Dort liegt das Boot doch etwas ruhiger, doch mit der Fähre ist man gleich an der Promenade. 

 

Rosenhof Yachthafen, Travemünde
Fähre auf der Trave passiert den Rosenhof Yachthafen

Da es mittlerweile 18 Uhr ist, machen wir nur noch klar Schiff, unterhalten uns mit unseren netten Nachbarn und gehen dann essen.

 

Zwischenzeitlich habe ich mich mit diversen Marinas an der Trave in Verbindung gesetzt. Denn jetzt heisst es, unsere Lady für ein paar Wochen gut zu vertäuen, bis wir wieder die Leinen loswerfen dürfen.

Von meiner favorisierten Marina, der Hansa Werft auf der Teerhofinsel, habe ich eine positive Antwort bekommen. Da geht es dann morgen hin....

Kommentar schreiben

Kommentare: 0