Dänische Nächte sind lang

17. Juli 2016, Sonntag  

 

 Svendborg (Fünen/Fyn) – Rudkøbing (Langeland)

14.3 sm

Motorstunden 1:45

 

 

Um 8:35 Uhr legen wir ab. Das Wetter ist herrlich und mit 9kn lässt es sich prima Segeln. Da ab Mittag wieder Regen angesagt ist und wir einfach keine Lust mehr haben, auf das Schmuddelwetter, machen wir ein paar schöne Schläge im Svendborg Sund. Ich übe ein paar Wenden und Halsen um das Boot besser kennen zu lernen.

 Kurz vor der Brücke von Rudkøbing kommt uns die Fidi entgegen – winken und Gute Wünsche und weiter geht’s.

 Um 11:30 Uhr machen wir in Rudkøbing fest – eine Stunde später setzt der Regen ein L.

 

Wir machen uns auf den Weg einen Supermarkt zu finden und ein nettes dänisches Paar weißt uns den Weg. Als wir später zum Hafen zurück kommen, stellen wir fest, das wir Bug an Bug liegen.  Die beiden stehen gerade am Grillhaus und wir kommen ins Gespräch. Manchmal trifft man Menschen und hat sofort einen Draht zueinander. Hier ist es so...wir quatschen bis ich eiskalte Füsse habe und Klaus daran erinnere, das wir auch noch kochen wollen.Man sollte nicht glauben das wir Mitte Juli haben. Da Judith und Henrik genauso durchgefroren aussehen, wie ich mich  fühle, lade ich sie für später zu einem „Sundowner“ ein. Sie nehmen dankbar an, denn sie haben keine vernünftige Heizung auf ihrem Boot.

 

Als sie später unser Boot  mit Gin und Tonic entern wird es noch ein sehr langer, lustiger und gemütlicher Abend – Judith versucht ihren Henrik jetzt auch zu so einem gemütlichen Boot zu überreden J.

Rudkøbing hat auch ein paar nette Ecken und einen grossen Supermarkt, der auch Sonntags geöffnet hat - allerdings ist der Verfall hier doch deutlich zu erkennen.

Die Marina ist allerdings ganz nett (wenn auch etwas weiter vom Zentrum, als der Hafen) mit zwei überdachten Grillhäusern. Unsere dänischen Freunde erklären uns, das in Dänemark das Grillen auf demBoot nicht erlaubt ist.....

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