Marina Wendtorf

Marina Wendtorf

 

Die Marina Wendtorf liegt am Ausgang der Kieler Bucht und ist damit ein guter Starthafen in die dänische Südsee, aber auch in Richtung Fehmarn ist man gut unterwegs. Nach dem die Baumassnahmen vor dem Hafen langsam zu Abschluss kommen, liegt die Marina recht idyllisch. Aber wenn man kein eigenes Auto zur Verfügung hat, ist die Anbindung nach Kiel nicht gerade ideal.

 

Die Boote liegen an neuen Schwimmstegen, welche mit Strom und Wasser ausgerüstet sind.

Zu den Sanitäranlagen läuft man von Steg 1-3 leider ein gutes Stück.


Duschen und Toiletten sind ausreichend vorhanden, und wenn das Gebäude auch alt ist, ist es doch gepflegt und sauber. Waschmaschine und Trockner sind vorhanden, aber die Preise zur Benutzung unverhältnismässig teuer.

 

Seit diesem Jahr stehen am Hafen 2 Grillstellen zur Verfügung.

 

Im Hafen, in der Nähe der Sanitäranlagen/Hafenbüro gibt es eine Fritten-/Fischbude, in der man gut eine Kleinigkeit essen kann.

 

Einen Bäcker gibt es in guter Erreichbarkeit von den Sanitäranlagen, aber zum Supermarkt/Geldautomat ist man schon eine ½ Stunde zu Fuss unterwegs. (Einfach hinter den Sanitäranlagen über den Damm und dann dem Pfad folgen. Man läuft drauf zu.)

 

Morgens kann man bei den Fischerbooten fangfrischen Fisch kaufen.

 

Keine 5 min von der Marina Richtung Stein kommt man zu einem Strand, an dem man bei 0 kn Wind schön die Zeit verbringen kann. Dort finden sich auch Strandbars und Snackbuden so wie das Restaurant „Haus des Kurgastes Uferrestaurant”

 

Wie auch in Dänemark üblich, gibt es hier einen Automaten, wo man seine Liegegebühren incl. Strom bezahlt. Für die Duschen braucht man eine Karte. Achtung: für die Karte bezahlt man €5.00, davon sind €4.50 Pfand und €0.50 ist ein Eintritt. Wenn man die Sanitäranlagen öfter benutzen möchte, sollte man sie gleich aufladen. Bei Rückgabe der Karte, bekommt man das Pfand und nicht benutztes Geld zurück.

 

 

 

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Marina Rendsburg

Die Marina Rendsburg liegt im Nord - Ostsee - Kanal. Gute 2 ½ Stunden von der Schleuse Holtenau entfernt. Die Marina hat einen Extra Anleger für grosse Schiffe und auch Gastlieger für Boote bis zu 12m. Hier könnte mal etwas am Zustand verbessert werden. Strom wird extra bezahlt und fürs Duschen braucht man 50 Cent Stücke. Aber die Sanitäranlagen sind sauber und gepflegt.

 

Wir benutzen die Marina gern, wenn auf dem Weg in die Ostsee, um noch mal richtig Proviant zu stauen. Biegt man am Ende des Steges links ab, ist man in 5 min an einem grossen,  gut ausgestatteten Edeka. Rechts herum ist man in 5 min in der Innenstadt. – In der Förde selbst, habe ich noch keinen Hafen gefunden in dem man so nah gute Einkaufsmöglichkeiten hat. – Wenn Ihr hier Tipps habt, gerne melden.


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DANKE

Reisen und Fotografieren gehört von Kindesbeinen zu meiner Leidenschaft. Wurde früher alles in dicken Fotoalben festgehalten, kamen irgendwann die digitalen Fotobücher mit Geschichten der Reisen dazu - Immer wieder gern von Freunden und Familie zur Hand genommen, wenn zu Besuch. Mittlerweile lebt die Familie auf drei Kontinenten und auch die Freunde sieht man mehr auf Skype als im richtigen Leben - da kam dann die Idee, Anja schreib doch einen Blog. Schreiben und fotografieren - kein Problem....aber wie kreiere ich einen Blog?! - Ich möchte mich hier bei meinem Sohn bedanken, der mir tatkräftig zur Seite steht. Ohne Ihn wäre 

ich manchmal verloren😘 - ich möchte mich aber auch bei Euch Lesern bedanken - denn das, was ursprünglich dafür gedacht war, Familie und Freunde über unser Projekt auf dem Laufenden zu halten, wird von einer wachsenden Anzahl von Lesern mitverfolgt. Eure Anregungen und Verbesserungsvorschläge tragen dazu bei, dass der Blog wächst und gedeiht und sich verändert. Ich hoffe das neue Logo und Layout gefällt. Einer dieser Vorschläge ist der neue RSS Feed, über den Ihr Euch immer automatisch über neue Beiträge informieren lassen könnt. Dafür müsst Ihr Euch eine App auf Euer Tablet oder Euren PC laden und Ihr bekommt dann immer die neusten Beiträge direkt auf Euren Browser  Ein weiterer, der Link zu den Filmen. Und natürlich ist Euer Feedback auch Anregung weiter zu schreiben.

 

Bald geht die Saison wieder los und Ihr dürft Euch wieder über Fotos und Geschichten von der FairLady freuen ...

 

PS Ich arbeite noch an der Möglichkeit Euch im Blog zu antworten, bis dahin schreibt gern über das Kontaktfeld, wenn Ihr etwas wissen möchtet.

 

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Abschlusstörn 2016

Überführung Wendtorf  - Wedel

 

Oktober 01.10.16 – 07.10.2016

 

Mit dem Auto geht es diesmal nach Wendtorf. Durch einen Krankheitsfall in der Familie fehlt uns eine ganze Woche für die Überführung nach Wedel.

Wir packen die FairLady aus und richten uns ein. Mich beeindruckt, dass das Boot wieder angenehm trocken ist. Klaus macht noch ein paar nötige Reparaturen. Der Deckel der Backkiste in der Plicht, muss repariert werden, nachdem sie auf unserem letzten Törn unter Klaus nachgegeben hat. Wir holen unsere Fock beim Segelmacher in Laboe ab, wo wir sie für das Rollsystem haben ändern lassen. Natürlich wird sie auch gleich angeschlagen. Bisher hatten wir nur die Genua im Einsatz.

 

 

02.10.16

 

Wendtorf – Seeburg, ASV

8 sm

Motorstunden 2:44

 

Nachdem wir klar Schiff gemacht haben und uns von unseren netten Nachbarn und dem Hafenmeister, der so schön auf die Fair Lady aufgepasst hat, verabschiedet haben, geht es auf nach Kiel. Das Auto dürfen wir netterweise in der Marina lassen.

 

In der Kieler Förde haben wir zwar guten Segelwind, müssen aber die ganze Zeit kreuzen. Zeitlich passt das nicht zu Klaus Plänen, in Kiel eine Hafenrundfahrt auf eigenem Kiel zumachen – also holen wir die Segel ein und es geht unter Motor nach Kiel. Ich schnapp mir die Kamera, setze mich auf’s Vorschiff und fotografiere die Segelboote, die uns vor den Kiel kommen. 

In Kiel kommen wir uns neben den Fähren plötzlich sehr klein vor - auch die Segelyacht A liegt noch in der Werft. Das Design ist wohl Geschmacksache. Ich bin ein Fan von klassischen Yachten….  

Geplant war in Seedorf zu übernachten. Der kleine Hafen ist aber schon voll. Wir dürfen im Akademiker Segelverein für die Nacht festmachen. Das ist sehr praktisch, da wir hier sehr nah am Stadtzentrum sind.

In Kiel ist verkaufsoffener Sonntag. Überall gibt es Fressbuden. Anstatt wie geplant essen zu gehen, futtern wir uns an den Buden durch.  – Auch findet in der ersten Oktoberwoche in Kiel die Muschelwoche statt. Wir entdecken das Muschelzelt und beschließen dort morgen zu Essen.

 

http://www.eventbuero-kiel.de/index.php/muschelwoche.html

 

 

 

03.10.16

 

ASV Kiel – Düsternbrook

   Sm

Motorstunden 1:00

 

 Der Wind hat schon etwas angezogen und immer wieder nieselt es. Wir liegen fast vis à vis zum Aquarium Geomar. Gerade wenn man mit Kidds unterwegs ist, finde ich es schön, wenn man Ihnen auch mal zeigen kann, was sich so alles unterm Kiel tummelt. (http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Meerestiere-erleben-an-der-Foerde,aquariumkiel100.html ) Also besuchen wir das Aquarium und schauen auch beim Seehund füttern zu.

 

Danach geht es zum Muscheln Essen. - Wir sind begeistert.  Es gibt einen riesigen Teller voll mit sehr lecker zubereiteten Muscheln. Wir empfehlen es gleich an Claus Aktoprak weiter, aber zum Abend haben sie die Portionen anscheinend halbiert. Claus und Merih waren dann auch dementsprechend enttäuscht….

 

Als wir zum Boot zurück kommen hat der Wellengang extrem zugenommen. Ich muss wirklich genau den Moment abwarten, an dem sich der Bug senkt, um es überhaupt wieder auf’s Boot zu schaffen. Wir entschließen uns sofort abzulegen. – Klappt aber nicht so ganz und wir bieten der Promenade mal wieder Hafenkino par excellence…

 

Der Wind kommt von Steuerbord. Wir legen die Fair Lady an Steuerbord Bug auf lange Leine auf Slip und unsere Tochter soll uns langsam raus slippen. Ich bin für die Heckleinen zuständig, Klaus am Steuer. Wir stecken fast mittig zwischen den Dalben, als Daria keine Leine mehr hat. Ich frage mich, ob wir zu langsam waren…. auf jeden Fall dreht die Fair Lady sofort mit der Nase nach Backbord und wir stehen in den Dalben über 2 Boxen quer - am Bug die Quai Mauer, am Heck ein Segelboot. Kein Platz zum Manövrieren. Der Wind und die Wellen drücken uns mit dem Bug gegen die Kaimauer. Ich übernehme das Steuer während Klaus eine extra lange Leine zum Bug bringt und diese, nachdem er das eine Ende am Bug befestigt hat, einem hilfreichen Passanten oben auf der Kaimauer zu wirft. Damit die FairLady mit dem Bug nicht gegen die Kaimauer geschoben wird, muss ich, mit kurzer Rückwärtsfahrt und dann gleich wieder Vorwärtsfahrt, das Boot auf der Stelle halten. Dann gilt es den Bug nach Steuerbord zu bringen. Dies klappt mit Hilfe des Motors und unseres Helfers, der mit der Leine mitgeht. Endlich wieder gerade in der Box, übergebe ich das Steuer an Klaus – komischer Weise werde ich in dem Moment nervös, wo die Stresssituation vorbei ist. Jetzt mit der langen Leine können wir die Box ohne weitere Probleme verlassen.

 

Wir haben gelernt: bei starkem Schwell sollte die Slipleine mindestens 2x 2/3 Boxlänge haben....

Unter Motor geht es nach Düsternbrook. Kurz vor der Hafeneinfahrt sehen wir die LaMer in den Hafen einlaufen.  – Später kommt Claus noch auf einen Sundowner zu uns an Bord. Morgen wollen wir alle durch den NOK .......

04.10.16

 

 

Düsternbrook – Gieselau

36 sm

Motorstunden 8:30

 

 

Claus trifft sich mit einem Bekannten um 10:00 Uhr an der Schleuse. Wir lassen uns Zeit und brechen später auf.  Gemeinsames Ziel ist die Gieselau Schleuse. In Holtenau warten wir gut 50min. Nach einer problemlosen Schleusung geht es eventlos über den Kanal. 

Komische Gefährte trifft man hier .....

 

 

Irgendwann holen wir die LaMer und die Nike ein. Wir quatschen ein bisschen und fotografieren uns gegenseitig. Dann überholen wir und fahren schon mal vor. Später am Abend sitzen wir noch gemütlich bei einem Bierchen zusammen….

05.10.16

 

Gieselau – Brunsbüttel

24.7 sm

Motorstunden 4

 

Der milde Herbst mit fast sommerlichen Temperaturen ist wohl endgültig vorbei. Als ich morgens die Nase aus dem Schlafsack stecke, ist es ungemütlich kalt. 7°C sagt das Thermometer.    Bevor ich uns den üblichen Morgen-Kaffee mache, starte ich erst mal unsere Heizung. – Plötzlich schaut ein Gesicht zum Cockpitfenster herein – habe ich mich erschrocken. Ein FB Bekannter, der mitbekommen hatte, das wir hier liegen, wollte mal „Hallo“ sagen. Fand ich nett, aber sorry, bin vor meinem ersten Kaffee nicht so richtig ansprechbar, Axel ;-). 😅😅

Diesmal brechen wir als erstes auf, da wir mit der Flut von Brunsbüttel nach Wedel wollen. Alles läuft wie geplant, bis ich kurz vor Brunsbüttel nur noch Rot sehe – alle Ampeln auf Rot heisst auch für uns warten in der Weiche Kudensee.  Es gibt keinen Poller, an dem wir die FairLady befestigen können. Der Wind ist ziemlich heftig und mit nur einer Leine vertreiben wir. Ohne Motor geht hier Garnichts. Wir entschließen uns verbotenerweise am Anleger festzumachen.... dann heißt es gut zwei Stunden warten. Es werden irgendwelche Oberland Kabel gewartet/repariert.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen. Kurz bevor die Ampeln Weiterfahrt signalisieren trifft auch Claus ein – gut getimt.    👍🏼 - Für uns ist das Zeitfenster zu und so bleiben wir noch eine Nacht in Brunsbüttel.

 

 

Die FairLady vor der Schleuse Brunsbüttel

Inzwischen ist es so kalt, dass wir die Heizung auf Dauerbetrieb haben. Ausgerechnet jetzt geht uns das Petroleum aus und wir können in Brunsbüttel keins nachkaufen.  Claus ist unser Retter in der Not und spendiert uns eine Flasche. DANKE! – Einkaufliste wird erweitert um einen elektrischen Heizer….

 

06.10.16

 

Brunsbüttel – Wedel

 

30 sm

Motorstunden 3:30

 

Eine Stunde vor Flut warten wir vor der Schleuse – es ist wie verhext. Immer haben wir hier Probleme. – Endlich auf der Elbe, werden die Segel gesetzt, der Motor aus und dann gibt es eine Rauschefahrt mit 7-8kn über Grund nach Wedel. 

 

Und wieder haben wir ein einschneidendes Erlebnis. Ein Containerschiff zieht vor uns aus seiner Warteposition und quert unseren Weg. Das an sich war auch kein Problem. Das Problem war die hohe und steile Bugwelle (gut 1m hoch mit eine Amplitude von ca. 0,40m) , die nun unausweichlich auf uns zu rollte. Wie nimmt man so eine kurze steile Welle. Wir haben uns für einen 90° Winkel entschieden. Das hat so gerumst, das zum ersten Mal wirklich alles gerappelt hat und was nicht fest war, geflogen ist. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war.

 

Was hättet Ihr gemacht?!

 

Während ich das Auto in Wendtorf abgeholt habe, hat Klaus klar Schiff gemacht. – Zwei Tage später ging es nach Hause.

 

 

Nun, die Saison ist vorbei. Die FairLady liegt wieder im Trocknen und wir werden nun bald wieder nach Hamburg fahren um sie fit für 2017 zu machen.

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Weekend off, August 2016

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BÖEN - DROHNEN - ALTE BEKANNTE - GEWITTER  TEIL 3

Sonntag, 28. August 2016

 

Wendtorf – Bern

1034 km

 

Nach den ruhigen relativ windstillen Tagen braut sich in der Nacht ein Gewitter mit Starkwind zusammen. Durch das Krachen des Donners und Schaukeln des Bootes werden wir wach. Gute 2 Stunden blitzt es und kracht es um uns herum. Die aufgebauschten Wellen lassen das Boot seitlich schaukeln. Alle Eigner 

im Hafen sind an Deck...irgendwann kuschle ich mich in die Koje und lasse mich wieder in den Schlaf schaukeln. Die Fair Lady ist gut vertäut und machen kann ich eh nichts.......

 

Claus, der mit seiner LaMer auch in Wendtorf liegt, kommt um 9:00 Uhr zum Frühstück und erzählt uns, das er das Gewitter verschlafen hat, aber leider auch seinen Niedergang offen hatte....ist ein bisschen nass geworden😉.

 

Claus bring mir seine, von mir lang ersehnte CD  „Zeitmillionär“  mit . Sein Song „Ich geh segeln“ ist der absolute Sommerhit 2016 unter uns Seglern. Schaut doch mal bei Ihm vorbei:  

Homepage:  http://www.luvgier.de/page2.html

Song: https://www.youtube.com/watch?v=CIAdidfs5t4

 

Inzwischen schein die Sonne wieder und nach einem gemütlichen Frühstück verabschieden wir uns herzlich.

 

Wir packen die Fair Lady wieder ein und machen uns auf den Weg zum Flughafen.

 

Es war ein absolut gelungenes Wochenende und ja, darum haben wir ein eigenes Boot! ❣️

 

 

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BÖEN - DROHNEN - ALTE BEKANNTE - SCHWEINSWALE -  B SONIC    Teil 2

Samstag, 27. August.2016

 

Lippe – Wendtorf 22 sm

Motorstunden 1.50

 

Wir haben beschlossen erst um 14:00 Uhr auszulaufen und nutzen den Vormittag, wieder bei herrlichstem Wetter, am Wasser entlang bis Hohwacht zu laufen. Zurück geht es über die Strandpromenade. Ein schöner Spaziergang...

 

Um 13.40 Uhr sind wir klar zum Ablegen und warten nur noch auf  die Freigabe über Funk. Um 13:58 Uhr geht es los. Es wird ein gemütlicher Schlag, bis die Shark hinter uns auftaucht. Es kommt zu einer kleinen Regatta und  wir sind erstaunt, wie gut wir doch mithalten können, gilt die Shark doch als schneller Segler.

 

 Während unserer kleinen Regatta kreuzen dann noch, gegen 16.48 Uhr,  zwei Schweinswale unseren Bug.

 

Höhe Schönberg schläft der Wind dann endgültig ein. Wir holen die Segel ein, Motoren das letzte Stück und beschließen uns mit Claus Aktoprak zu treffen, welcher um 20:00 Uhr mit Biggs B Sonic ein Konzert in Schönberg gibt. -Das Publikum rockt! (später im Film 😉)

 

Hier lernen wir dann auch Klaus Lettau-Dietz (auch aus der FB Segler Gruppe), das Erste mal persönlich kennen und haben einen schönen Abend zusammen...


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BÖEN - DROHNEN - ALTE BEKANNTE - B SONIC      Teil 1

Kurz Entschlossen

25.08.2016 - 28.08.2016

 

 

Nach dem regenreichen Juli wurde der späte  August warm und sonnig. Neidvoll sah ich Fotos meinen Seglerkollegen, die ihre Runden auf der Ostsee zogen. Dazu kam viel Stress.  Ich entschloss mich spontan nach günstigen Flügen für ein spontanes verlängertes Wochenende an der Ostsee zu suchen – und ich hatte Glück! Das dieser Termin auch noch

 

 mit meinem Geburtstag überschnitt war mir nur Recht. Was gibt es schöneres, als den Geburtstag auf dem Boot zu verbringen😊

 

 

Donnerstag, 25. August 2016

 

Bern – Wendtorf

1034 km

 

Wir nehmen den Frühflieger nach Hamburg und mit einem Leihwagen geht es nach Wendtorf, wo wir gegen 10.00 Uhr eintreffen.  Erst mal muss die Fair Lady ausgepackt werden. Dann gibt es Frühstück. Während die Außentemperatur immer mehr steigt☺️, ist es im Bauch der Fair Lady angenehm kühl. Da wir heute morgen schon um 3.00 Uhr aufgestanden sind, verkriechen wir uns zu einem Schläfchen in die Koje. Ich bin einfach nur glücklich auf dem Boot zu sein.

 

Gegen 16 Uhr machen wir uns auf zu einem Strandspaziergang,  der an einer Strandbar in Stein, endet.

 

Abends geht es zur Fischbude nach Laboe zum Geburtstagsessen.

Dort bekomme ich spontan ein Geburtstags-ständchen von einer Segler Damencrew 😊 - Segler sind doch die Besten ❣️


Freitag, 26. August 2016

 

Wendtorf –Lippe

22.5 sm

Motorstunden 1

 

Da Klaus am Vortag keine Lust hat die Genua anzuschlagen, macht er es heute morgen. So legen wir erst um 9:15 ab. Unser angelegter Kurs ist Fehmarn. Unter Vollzeug bei 8kn Wind und 4 kn durchs Wasser geht es aus der Kieler Bucht auf die Ostsee. Eine ¼ std. später frischt der Wind auf 11 – 12.6 kn auf und bei 5kn durchs Wasser, wird das ein herrlich relaxter Törn, bis gegen Mittag der Wind wieder einschläft. Ich mache uns ein paar Häppchen und Klaus stellt den Autopiloten ein. Wir haben es uns gerade zum Essen gemütlich gemacht, als uns eine Böe erfasst und die Fair Lady querschlägt. Anstatt sofort das Gross los zu schmeißen, versuche ich das Essen zu retten...so ganz Vollblut Segler bin ich noch nicht .....😅😂

 

Die Segel werden etwas gerefft und als wir damit fertig sind, wie soll es auch anders sein, schläft der Wind wieder ein. Wir beschließen jetzt nach Lippe ab zu biegen, denn in Fehmarn würden wir erst gegen 20.00 Uhr eintreffen und da die Windverhältnisse von Morgen auch nicht vielversprechend sind, ist das bestimmt die bessere Lösung. Um 15.50 Uhr machen wir in Lippe fest.

 Dort im Hafen hat ein kleines Restaurant eröffnet, in dem wir zu Abend essen .  Später legt auch die Luca aus Kiel an, auf der wir im Sommer in Mommark schon zu Gast waren und eine Shark mit zwei älteren Seebären. Diese waren ganz entsetzt zu hören, das sie entweder morgens um 8.00 den Hafen verlassen müssen oder erst nach 14.Uhr, da die Marine Schießübungen für Todendorf/Putlos angesagt hat. Üblich für einen Samstag Morgen ist das wohl nicht. – Nach unser verwunderten Frage ob denn ein Seekampf noch Sinn macht, erfahren wir, das die Marine übt auf Drohnen zu schießen ...

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Heimatmarina

21. Juli 2016, Donnerstag

 

 Damp-Wendtorf

22.6 sm

Motorstunden 0.54

 

 

 

11:45 Uhr legen wir ab. Der Schwell hat sich etwas gelegt und bei herrlichem Sonnenschein und in Böen bis zu 18kn Wind surfen wir mit gehissten Segeln

 über die Ostsee. Zum Abschluss bekommen wir nochmal einen super Segeltag geschenkt und alle Missgeschicke sind vergessen.

Wendtorf wird für uns diesen Sommer die Heimat Marina sein.

Am Hafen treffen wir durch Zufall den Segelmacher aus Laboe. Er nimmt unsere Genua gleich mit und bringt sie uns am folgenden Tag repariert und übergenäht wieder. Super Service!

22./23. Juli

 

Wir nutzen den Freitag um klar Schiff zu machen. Es wird ein bisschen gefrötzelt, weil wir die Fair Lady so schön einpacken, aber angesichts der Tatsache  das in der Marina noch gebaut wird und wir auch keine Lust haben den ganzen Möwenkot wieder zu entfernen lächeln wir nur.

 

 Am Samstag geht es ganz früh mit dem Flieger zurück in die Schweiz.

 

 

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Angler in Seenot

20. Juli 2016, Mittwoch   

 

 Bagenkop (Langeland) - Damp

36.8 sm

Motorstunden 6.50

 

Wir legen um 7.25 Uhr ohne Frühstück ab. Für heute ist kein Wind angesagt, aber leider geht unser Urlaub langsam zu Ende und es bleibt uns nichts anderes übrig als Kurs auf Damp zu nehmen. Das Risiko noch einen Tag zu warten, wollen wir nicht eingehen, da man dem Wetter-

bericht nicht länger als 24 Stunden trauen kann.

 

Bei Windstille und leichtem Dunst schleichen wir uns leise aus dem Hafen. War schön hier, trotz allem.

Unsere Tochter wecken wir erst gar nicht auf – endlich darf sie mal ausschlafen. Stunden später kriecht sie aus ihrer Koje – Teenies J.

Die Ostsee ist fast spiegelglatt und eine Nebelbank wabert übers Wasser. Die Sonne lässt das Wasser glitzern,  aber es ist kühl. Als sich der Nebel am Horizont lüftet, sehen wir das erste Mal einen weissen Regenbogen.....

Nach gut 50 min  ein Hauch von Luft! Warum nicht die Genua raus holen... - gerade steht das Segel, der Autopilot ist montiert, da taucht Backbords ein kleines Motorboot mit 2 Personen auf. Hektisch winken sie. Nix mit Frühstück, Segel wieder einholen, wenden und da kommen sie doch glatt mit Motor auf uns zu. In der Caribe hätte ich jetzt an Piraten gedacht J  - wir waren zumindest sehr verdutzt. Es stellte sich heraus, das dieses ältere Ehepaar von Bagenkop zum Fischen rausgefahren ist und nicht bemerkte, dass sie in den Nebel fuhren. Mit dem Verlust der Landsicht, haben sie komplett die Orientierung verloren. Nach dem sie ihren Kompass gefunden haben, geben wir ihnen den Kurs und sie sind sichtlich erleichtert.

 

 

Dann gibt es endlich Frühstück und der Nebel lichtet sich......

 

Ohne weitere Vorkommnisse erreichen wir Damp um 14 Uhr. Wieder treffen wir die Crew der Fidi nur um zu erfahren, das auch sie in Bagenkop gelegen haben...so kann es gehen...

Wir versuchen mit verschiedenen Häfen Kontakt auf zunehmen, da wir noch einen Liegeplatz für den restlichen Sommer brauchen. Wendtorf gibt uns direkt eine Zusage.

 

Wir haben Damp als letzten Hafen unseres Törns gewählt, weil wir hier die Möglichkeit haben noch mal Bargeld abzuheben und unsere Vorräte auf zu stocken ohne auf ein Auto angewiesen zu sein. Nachdem wir jetzt Wendtorf anlaufen werden, war das eine weise Entscheidung.

 

In der Nacht werden wir heftig geschaukelt. Der Schwell steht mal wieder auf dem Hafen.

Mir persönlich macht das nichts und ich lasse mich in den Schlaf wiegen.

 

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Wir lassen Federn oder welche Fehler man vermeiden sollte

18/19. Juli 2016, Montag/Dienstag

 

 Rudkøbing (Langeland) - Bagenkop (Langeland)

26.8 sm

Motorstunden 2:50

 

Heute geht es erst um 10:30 Uhr los ;-)  es ist immer noch regnerisch,  aber bei bis zu 16kn Wind lässt es sich schön Segeln. Allerdings lassen wir bis Marstal den Motor mitlaufen, da wir hier Tonnenstrich fahren. Bis Bagenkop ist es noch ein schöner Schlag. Doch die Welle

nimmt wieder zu.

 

Vor Bagenkop passiert es dann. Wir fahren erst sehr spät vor dem Hafen in den Wind um die Segel einzuholen. Sollte man in Bagenkop nicht tuen! Denn dort, kurz vor dem Hafenbecken baut sich gern mal eine Welle auf.

Vor dem Wind haben wir  eine ca. 0.60m Welle  von vorn. Unser Fehler: wir wollen die Genua einrollen haben aber vergessen auf der Steuerbordseite die Schot los zu schmeißen. Dadurch und ein wenig Kraft auf der Backbordwisch ist der Patentschäkel ausgerissen und die Genua flattert im Wind hin und her. Klaus geht zum Mast, um erst mal das Groß  einzuholen. Während er das Groß runterkurbelt (wir haben einen Rollbaum) hebt sich der Bug plötzlich gen Himmel und rauscht dann wieder in die Tiefe – genau drei 1.20m Wellen rennen unter uns durch. Bei der zweiten verliert Klaus das Gleichgewicht und knallt in unsere Frontscheibe   - Klaus bleibt, Gott sei Dank, unverletzt, die Scheibe hat es nicht überlebt.

 

Zu guter Letzt verfängt sich die Genua noch in der Saling und reisst einen Meter ein.

Ziemlich lädiert und mit Butter in den Knien laufen wir in Bagenkop ein....

 

Erst mal bekommen wir ein Hilfsangebot von deutschen Seglern, die uns von Marstal an, mehr oder weniger begleitet haben – Danke!

 

Klaus findet einen sehr hilfsbereiten dänischen Fischer, der uns für die Nacht eine Abdeckplatte besorgt.

 

Am nächsten Morgen gibt Klaus dem Fischer noch mal die genauen Masse der Scheibe und bekommt gegen Mittag eine perfekt zugeschnittene neu Scheibe aus Plexiglas, welche er sofort einbaut. Glücklicherweise haben wir genug Bargeld dabei, um den hilfsbereiten Mann zu bezahlen, denn einen Bankomaten gibt es in Bagenkop nicht.

 

Da wir jetzt zwei Tage in Bagenkop bleiben, nutzte ich den Vormittag zum Waschen.

Am Nachmittag spazieren wir bis zum südlichsten Inselstrand...

 

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