Starkwind auf der Ostsee Juni 2017 - Film

Vom Warten an der Schleuse & und heftiger See nach DK

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Zerrissene Genua/Überführung Log 2 Teil 3

29. September 2017, Freitag

 

 Langballigau - Laboe

 

61 sm

Motorstunden 09:13

 

Das Barometer hat sich kaum bewegt. Es ist diesig und fast windstill im Hafen. -  Eigentlich eine schöne Morgenstimmung im Herbst.

 Nach dem Frühstück legen wir um 8:30 Uhr ab. Raus geht es auf die Förde, wo uns 13,5 kn erwarten. Mit ca. einem halben Meter ist die Welle noch moderat. Wir setzen das Groß, lassen den Motor aber mitlaufen. Wir müssen Strecke machen. Ich bekomme gerade eine Nachricht von Claus Aktoprak. Er hat wohl gerade Minde verlassen, ist damit aber noch ein Stück hinter uns und auch auf dem Weg ins Winterlager. Dieses Jahr werden wir aber nicht zusammen durch den NOK fahren. Claus bleibt an der Ostsee. (Später höre ich, dass er nach Høruphav abgefallen ist. Wir hatten wohl Glück etwas früher unterwegs zu sein.)

Nach dem Passieren von Kalkgrund nehmen Wind und Welle zu. Es klart auf und wird sonnig.  Noch haben wir auch die Genua draußen.  Das könnte ein fantastischer Segeltag werden.... wenn wir einen anderen Kurs hätten. – So kreuzen wir bei 1-2 Meter Welle langsam Laboe entgegen.  Wir haben teils so Lage, dass sich die Schubladen öffnen. Und dann 


plötzlich ist auch das Schapp mit dem Geschirr offen und meine gerade erst erstandene kleine aber feine Teekanne kommt herausgeflogen und zerschellt auf dem Boden. Aber unser Porzellan bleibt, dank Magic Grip, fest auf seinem Platz. 

Ich kehre die Scherben zusammen – keine gute Idee. War mir bis dato nur etwas flau im Magen, geht es mir jetzt gar nicht gut. An Deck wird mir kalt und ich versuche mich in die Koje zu kuscheln. Auch das geht erst mal schief. Ich falle während des Hinsetzens mit dem Kopf gegen die Wand und sehe Sternchen. Eine Weile bleib ich liegen, aber dann wieder hoch, doch besser an die frische Luft....gerade noch so schaffe ich es zum Fische füttern an die Reling. Das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert. Ein Blick in die Genua und ich sehe das sie gerissen ist. Hat sich wohl wieder an der Saling aufgehängt. -  

Es reicht mir. Ich bestehe darauf, dass Klaus die Genua einholt. Endlich aus dieser extremen Schräglage raus. Und siehe da, die Lady läuft nicht viel langsamer, ich aber kann mich gemütlich und stressfrei in meine Decke kuscheln und abwarten, dass es mir bessergeht.

 

Irgendwann taucht die Einfahrt zur Kieler Förde auf und das Wasser wird viel ruhiger. Nach 9 Stunden anstrengender Überfahrt, fahren wir uns im Museumshafen von Laboe beim Anlegen noch die Reling krumm – gut das ich das nicht war ;-) -  what a day....

Kurz vor dem Einlaufen nach Laboe meldet sich ein Facebook Bekannter von uns, Klaus Nummer Drei, telefonisch. Wir haben uns in Laboe zum Fischessen verabredet. Ursprünglich wollten noch ein paar Mädels aus der Mädelssegelgruppe, die wir noch nicht persönlich kennen, dazu stoßen. Gekommen sind dann tatsächlich Meike B. Und Barbara K. mit Partnern. Es ist schön Euch persönlich kennen gelernt zu haben.

 

Der Tag klingt bei lecker Essen und netten Gesprächen in der Fischbude aus.

30. September 2017

 

Dicker Nebel hängt heute über der Föhrde. Die Luft in Laboe ist zum Schneiden, voll von Schiffsabgasen, die sich in der nebeligen Windstille festgesetzt haben. Wir wollen ursprünglich noch bis zur Schleuse Holtenau oder gar bis zur Gieselau. Aber das Wetter für Brunsbüttel soll für Montag so mies sein, dass Meike geraten hat, heute früh raus und dann Sonntag schon in die Elbe zu fahren. - Zu früh geht eh nicht, da unsere Genua noch beim Segelmacher abgeholt werden muss. Wir sind unentschlossen, trödeln rum und fahren im Endeffekt gar nicht los. Wir bummeln durch Laboe, kaufen uns ein Paar extra warme Socken (schon kühl Abends auf dem Boot) und versuchen mit Hilfe von den hilfsbereiten Jungs vom Baltic Bay Bootsausstatter Petroleum Blau für unsere Heizung zu bekommen. Letztes Jahr hat uns auf dem Kanal ein Kälteeinbruch überrascht. Da wollen wir vorbeugen. Leider ist das ein Fehlschlag. Und die Tankstelle macht auch nicht auf. Im Prinzip ein vergeudeter Tag. Jetzt hoffe ich auf Rendsburg. Da habe ich in der Marina immer das Petroleum bekommen. Der Diesel sollte auch noch so weit reichen...

Später erfahren wir, das Meike zwar früh bei der Schleuse Holtenau war, sie aber 3 Stunden auf das Schleusen warten mussten. Damit war ihr Zeitfenster auf der Elbe auch zu.

 

 

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Überführung nach Wedel Log 1 Teil 2

28. September 2017, Donnerstag 

 

Sonwik Langballigau

 

18,8 sm

Motorstunden 2:00

 

 

Wird nichts mit dem frühen Ablegen. Es gewittert und schüttet wie aus 

Eimern. Die neue Wettervorhersage gibt eine Besserung ab Mittag an. Klaus überlegt, erst morgen loszufahren. Ich denke, wir sollen das nächste Wetterfenster nutzen und sehen wie weit wir kommen. Das wir wie erhofft Schleimünde erreichen, können wir uns abschminken. Aber ich trau den Wetterberichten nicht mehr auch nur einen Tag weit.

 

Sonwik ist wie ausgestorben. Alles ist zu. Selbst der Hafenmeister nicht da. Gegen 12:00 Uhr scheint das Gewitter endlich etwas weiter weg und ich traue mich vom Boot. Muss die Beine vertreten. Im Hafen treffe ich auf Rene H., auch eine Facebook Bekanntschaft, die man mal live kennen lernen darf – wie schön! Dann plötzlich blauer Himmel. Rene als Kenner der Förde meint, ihr könnt jetzt los. Ich laufe zurück zum Boot und mache uns auf dem Weg schon vom Landstrom los. Klopfe an den Bug um Klaus aus der Koje zu scheuchen. „Es geht los!“, rufe ich ihm zu. Motor an, Leinen los und 20 Minuten später sind wir bei herrlichem Sonnenschein auf der Flensburger Förde. 

Bei 16 kn Wind setzten wir die Segel und rauschen mit 5,5 -6,1 kn Halbwindkurs über die Innenförde. Bei 0,3m Welle ist das ein angenehmer Schlag. Aber kaum haben wir die Engstelle nah der Schwiegermutter (so heisst hier die rote Tonne, die die Fahrwassergrenze markiert ;-) ) passiert, nimmt der Wind zu und kommt jetzt mehr oder weniger von vorne. Auch eine kurze  Welle baut sich bis zu einem guten Meter auf. Nein! Das brauch ich nicht am ersten Segeltag. Um 15:40 liegen wir fest in Langballigau – direkt vor dem Odinfischer! 

Wir holen uns einen kleinen Snack und studieren dann das Wetter für den kommenden Tag. Schön und sonnig soll es werden, aber der Wind dreht leider immer mehr auf Süd. Das bedeutet gegen an. Es ist wie verhext dieses Jahr...

 

Zum Abendessen gehen wir noch mal zum Odinfischer und beschliessen morgen zu entscheiden, ob wir bis Laboe fahren, oder vorher einen Hafen anlaufen. Leider ist die Wettervorhersage für die kommenden Tage eher schlechter.

 

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Die letzten Tage

8. August 2017, Dienstag

 

Årø - Minde

55,3  sm

Motorstunden 6:31

 

Der Wind hat tatsächlich gedreht und wir schleichen uns schon früh aus dem Hafen. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 4,5 kn unter Segeln geht es durch den Als Sund wieder zurück bis Minde, da für ist morgen schon wieder schlechtes Wetter und Starkwind angesagt ist.

 

Wir werden in Minde bleiben und die Gegend zu Fuss erobern.

10. August 2017, Donnerstag

 

Minde -  Søholm -  Sonwik

21,3  sm

Motorstunden 3:03

 

Heute geht es zurück in die Sonwik. Aber vorher machen wir noch einen Abstecher über den Egernsund. Dort schauen wir uns ein Winterlager an, das für uns für nächstes Jahr in Frage kommt. Alles macht einen sehr guten Eindruck. Wir lassen uns einen Kostenvoranschlag senden.

Am frühen Nachmittag wollen wir den Egernsund verlassen, da Wind und Welle wieder zunehmen sollen. Ich habe einfach keine Lust mehr auf diese Hackwelle.  Aber obwohl auch Boote vor der Brücke warten, macht der Brückenwärter zur angegebenen Zeit einfach nicht auf. Ärgerlich und für alle unverständlich. Eine Stunde später dürfen wir dann durch.

 

Ja und das ist es dann mit diesem echt verwässerten Sommer. Wir haben gefühlsmäßig mehr abgewettert denn gesegelt. Wenn wir das nächste Mal kommen, geht die FairLady wieder ins Winterlager. Vielleicht gibt es ja noch ein paar schöne Spätsommertage..... 

Abschlussessen mit Reinhard in Sonwik - ein gelungener Abend!

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Banausen S9

6. August 2017, Sonntag

 

Kalvø - Årø

20,8  sm

Motorstunden 1:38

 

Der Wind soll heute und morgen noch aus S/W kommen und am Nachmittag wieder auffrischen. Wir beschließen noch einen Schlag nach Norden zu wagen, um dann je nach Wetter gen S/O oder S/W um zu kehren. Leider ist der

Urlaub bald zu Ende und bei den verrückten Wetterkapriolen dieses Jahr wollen wir nicht das Risiko eingehen nicht mehr rechtzeitig zurück zu sein.

 

Wieder genießen wir unter Segeln die wunderschöne Insellandschaft aus der Genner Bucht hinaus und Barsø Steuerbord lassend. – Und stellen einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord von 7,19 kn durchs Wasser auf.

 

Als wir in Årø einlaufen, hat der Wind schon wieder auf 25 kn aufgefrischt. Was beim Segeln sehr angenehm war, wird beim Anlegen stressig, da wir den Wind von der Seite haben. Immer wieder vertreiben wir. Ich schlage Klaus ein ungewöhnliches Manöver vor. Wir lassen uns einfach seitlich in die Box treiben. Helfende Hände stehen schon am Steg. Somit kann ich den Backbord Bug Dalben einfangen und Daria die Backbord Heckleine über geben. Dann können wir in Ruhe Steuerbord belegen.  Während wir noch belegen, versucht eine größere Yacht (52f) unser Manöver zu imitieren, vielleicht werden sie auch nur vertrieben. Allerdings sind sie zu lang und bleiben somit mit dem Bug an den Dalben hängen. Ich belege gerade die Heckleine, als ihr Boot gegen unseres knallt. Sie haben noch keinen einzigen Fender draußen. Aber dabei bleibt es nicht. Sie setzten noch mal vor, vertreiben mit dem Heck aber wieder zu uns. Daria steht schon mit dem Kugelfender parat, aber bei der Größe des Schiffes, das jetzt genau mit der Ecke des Hecks auf uns zu rauscht, rutscht dieser weg. In letzter Sekunde bekomme ich unseren Fender horizontal zwischen Ihr Heck und die Bordwand der FairLady. Der Fender wird mittig plattgedrückt. Ich warte nur darauf, das er platzt.... Leider bin ich in der Hektik auf unseren neuen Solarlüfter getreten und habe dabei das Glas zerstört. -  Sechs Männer an Bord, die angeblich schon 40 Jahre miteinander Segeln. Aber keiner hört auf den Skipper. Einer bemüht sich dann mal einen Fender in die Hand zu nehmen, bleibt damit aber Mitschiffs stehen.....

 

 

Was mich aber wirklich geärgert hat war, das der Skipper später von Bord ging, sich sein Heck an sah, aber sich mit keinem Wort entschuldigt hat, oder mal die Grösse gehabt hat, zu fragen ob die FairLady Schaden genommen hat.

Ich muss dazu sagen, fast alle die noch kamen hatten Probleme, aber es gab auch welche, die sich gekonnt mit Hilfe der Leinen in die Box zogen - das müssen wir auch mal üben!

 

Trotz allem geniessen wir einen freien Tag auf Åro und erkunden mit dem Golfcars die Insel. Da hat Daria, die auch mal ans Steuer darf, sichtlich Spass.

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Das gefällt... S8

5. August 2017, Samstag

 

Høruphav - Kalvø

36,2 sm

Motorstunden 3:00

 

Wir wollen Barsø anlaufen, denn das ist es was ich liebe, kleine Inseln mit noch kleineren Häfen. Aber unsere dänische Bekanntschaft hat uns, auf Grund der Windverhältnisse, geraten nach Kalvø zu segeln,da wir in Barsø mit Schwell am Liegeplatz rechnen müssen.

 

Wieder über Sønderborg und durch den Als Sund haben wir einen herrlichen Segeltag. Schon beim Verlassen des Als Sund mit Blick Richtung Genner Bucht komme ich aus dem Genießen nicht mehr raus. So anders und schön ist hier doch die Landschaft. Als wir in Kalvø einlaufen weiß ich: alles richtig gemacht. Das ist genau das wonach ich suche und hoffentlich noch viel finde. Die FairLady quetscht sich mal wieder in einen knappen Liegeplatz, denn Gastliegeplätze gibt es nicht viele. Von einem Fischer erfahren wir, wo es eine Fischräucherei gibt und machen einen schönen Spaziergang dort hin. Wir erstehen frischen Fisch vom Morgen und auch etwas Geräuchertes.  Auf dem Rückweg harren wir in einer überdachten Haltestelle aus, da der Himmel mal wieder seine Schleusen öffnet. Dafür werden wir mit einem atemberaubenden Blick über den Hafen und die Genner Bucht belohnt, die jetzt in ein so goldenes Licht gehüllt ist, wie man es nur nach einem kräftigen Regen findet.

 

 

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Spontanes Treffen mit der Yuna S7

2. August 2017, Mittwoch

 

Sonwik - Minde

15,1 sm

Motorstunden 1:00

 

Geplant war eigentlich ein Schlag in die Aussenförde und dann bis Høruphav zum Abwettern, da schon wieder Starkwind voraus gesagt wird. Aber dann bekommen wir eine Nachricht von Marcel, dass sie mit der Yuna nach

 

Minde kommen wollen. Warum treffen wir uns nicht dort! Gegen Mittag soll der Wind eh auffrischen. Wir tankten noch mal, da wir dieses Jahr schon öfter den Motor zur Hilfe nehmen mussten, wollen wir auf der sicheren Seite sein. Dann machen wir bei 15kn einen schönen Schlag bis Minde und siehe da, die Yuna kommt auch gerade an. Die Yuna bleibt mit ihren 39f am Außensteg, während wir uns ein ruhiges Plätzchen in den Boxen suchen – und bleiben prompt wieder stecken.... wann lernen wir es die Breite unseres Bootes richtig ein zu schätzen.

 

 

Der Wind nimmt tatsächlich heftig zu und so ist die Entscheidung nur bis Minde zu fahren gar nicht so verkehrt. Trotzdem ist es zumindest trocken und sonnig. Daria nimmt sich der Kinder von Marcel und Monika an. Somit haben wir Erwachsenen etwas Zeit für uns.

Mal wieder sitzen wir Abends lange zusammen. Diesmal auf der Yuna (Allures 39) und erzählen von unseren Erlebnissen und diskutieren über Bootsgrössen und ihre Vor- und Nachteile auf der Ostsee.....

 Natürlich fährt die Allures auch bei 1-2m Welle immer noch sehr ruhig, während die WINGA da schon ganz schön die Wellen abreitet. Da die Allures ein Schwert hat, hat sie auch mit dem Tiefgang keine Probleme. Das war bisher immer unser Vorteil, was kleine Häfen angeht. Mit der Breite von über 4m ist sie allerdings klar im Nachteil, da sie in kaum eine Box passen und es in den kleineren Häfen nicht so viele Möglichkeiten gibt, seitlich anzulegen.

 

Mein Fazit, für die Ostsee ist unsere Winga genau richtig. Selbst mit kleineren Kindern sehe ich kein Problem. Wir waren schon mit kleineren Booten unterwegs, als unsere noch Zwerge waren. Man kommt in Ecken, da haben große Boote keine Chance. Bei schlecht Wetter ist man doch gut geschützt und durch ihre exzellente Aufteilung fühlt man sich nicht beengt. Mit im Schnitt 5-6kn läuft sie unter Segeln richtig gut und der starke Motor ist eine Beruhigung, wenn es mal eng wird. Würde ich ein größeres Boot haben wollen? Nicht für unser Ostsee Rund, aber ja wenn das Revier gewechselt wird, sprich Mittelmeer könnte ich mir etwas Größeres mit Atlantikzulassung gut vorstellen.

3. August 2017, Donnerstag

 

 Minde - Høruphav

18,5 sm

Motorstunden 2:31

 

Früh schleichen wir uns bei Schietwetter aus dem Hafen. Wind und Welle sollen im Laufe des Tages ungemütlich zunehmen, für Morgen ist Starkwind und damit Abwettern angesagt. Wir haben uns Høruphav ausgesucht, weil fast jeder, mit dem wir gesprochen haben, von diesem Hafen schwärmt. Vielleicht bin ich deshalb ein wenig enttäuscht, habe meine Erwartungen zu hochgeschraubt. Der Hafen ist nett und liegt gut geschützt. Ein Supermarkt und eine Glasbläserei liegen in der Nähe. Mit dem Bus ist man schnell in Sonderborg, aber das wow Erlebnis bleibt aus. – Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug nach Sonderborg und lernen an der Bushaltestelle nette Dänen kennen, die uns einige Tipps zu Häfen mit auf den Weg geben.

 

Horuphav

Sonderborg

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Reparaturen S6

1. August 2017, Dienstag

 

Flensburg Stadthafen - Niro Petersen - Sonwik

1,5 sm

Motorstunden 0:55

 

Wir verabschieden unseren Sohn um 8:00 Uhr am ZOB. - Ich suche immer noch nach einer vernünftigen Lösung für einen Bug Spriet, die Klaus und mir gefällt, also wird nach dem Frühstück zu Niro Petersen gemotort. Leider sind die Verantwortlichen im Urlaub. Wir schauen uns ein paar Exponate an. Es ist kompliziert, weil

Klaus auf keinen Fall auf unsere jetzige Ankerhalterung verzichten möchte und somit jede Alternative eine teure Herausforderung ist. Spätestens wenn es in die Schären geht, sollten wir eine Lösung haben.

 

Zurück in Sonwik ziehen wir Daria, die sichtlich Spaß daran hat, in den Mast. Dort befestigt sie gekonnt den Radarreflektor. Stolz bin ich auf unsere Kleene ;-).

 

Die Ersatzteile sind noch nicht komplett eingetroffen.

 Klaus macht sich aber schon daran, die alte Pumpe auszubauen. Die alten Schläuche werden in einem mitersetzt. Leichter gesagt als getan. -  Die Schläuche sind so verhärtet, das sie sich keinen Millimeter bewegen. Nach dem Ausbau von Batteriebank, Motorabdeckung und vielem mehr, um an die tief in der Bilge


liegenden Schläuche zu kommen, muss Klaus sie stückchenweise raussägen.   Eine schweißtreibende Arbeit, die sich bis in den späten Nachmittag hinzieht. Dann werden die neuen Schläuche gezogen, die neue Pumpe eingebaut. Hier noch einmal ein Danke Schön an Herrn Anderssen von Anderssen Yachting der uns mit einem Bohrer aushilft.

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Gebrochener Schäkel und andere Dinge S5

30. Juli 2017, Sonntag

 

 Langballigau - Sonwik

17,5 sm

Motorstunden 2:11

 

Wir wären ja gern noch eine Nacht geblieben, aber der Eigner unseres Liegeplatzes kommt heute wieder und auf Grund eines Hafenfestes sind alle

Liegeplätze belegt. Nach dem anstrengenden Tag gestern lassen wir es aber langsam angehen und verlassen den Hafen bei gerade mal 8kn Wind Richtung Sonwik. Gerade mal eine Stunde später frischt der Wind in Böen bis zu 30 kn auf. Gerefft haben wir schon. Aber beim Dichtholen des Groß knallt uns plötzlich der Schäkel des Großschot weg. Und das in der Engstelle kurz hinter der Schwiegermutter........ Jetzt heißt es erstmal raus aus dem Fahrwasser und den schlagenden Baum wieder einfangen und sichern. Dann geht es weiter nach Sonwik. Inzwischen baut sich in der Innenförde auch eine unangenehme Welle auf. Wir sind froh, als wir an unserem Liegeplatz festmachen können.

 

Wir erstellen eine Schadensliste um die Ersatzteile morgen im Marina Laden Anderssen Yachting zu bestellen. Dann bestellen wir uns eine Pizza bei Smileys und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

31. Juli 2017, Montag

 

Sonwik – Flensburg Stadthafen

1,5 sm

Motorstunden 0:58

 

Wir verlegen heute nach Flensburg Stadt, da Niklas morgen früh seinen Zug nach Hamburg Airport bekommen muss. Zuerst aber geben wir unsere Ersatzteilbestellung auf. Die Bilgepumpe hat uns endgültig verlassen, also muss eine Neue her. – Beim Boot klarmachen sehe ich das sich auch unser Radarreflektor verabschiedet hat. Der hängt jetzt auf Kopfhöhe. Da muss wohl jemand in den Mast. Aber das verschieben wir auf Morgen, wenn wir wieder zurück in der Sonwik sind. Jetzt verlegen wir in den Stadthafen, Im Jaich. 

Wir bekommen einen schönen Liegeplatz und gehen erstmal Einkaufen, da unsere Vorräte aufgebraucht sind. Auch hier ist es ein Stück zum Supermarkt zu laufen.

Den Nachmittag verbringen wir mit Bummeln durch die Innenstadt und einer Rum Probe. Eigentlich wollten wir uns einen schönen Rum leisten. Aber die Bedienung war so was von unfreundlich und auch nicht sehr informativ, dass wir uns auf ein paar kleine Fläschchen zur Probe beschränkt haben.

 

Ich fahre dann mit Niklas noch zum Hauptbahnhof um ihm ein Ticket zu kaufen. (Die App funktioniert mal wieder nicht.) Da durften wir wieder mal die Unfreundlichkeit der Deutschen erleben. Aber nicht in Form der Bahnangestellten, sondern in Form der Kundschaft....aber das ist eine andere Geschichte.......

Abendstimmung im Hafen

Und hier geht es zum Film de Törns:

Around Als

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Gegen an ... S4

29. Juli 2017, Samstag

 

 Mommark - Langballigau

43,7 sm

Motorstunden 6:28

 

Es nützt nichts – wir haben die Entscheidung getroffen und müssen weiter. Morgen soll es eher noch schlimmer werden.

Der Wind ist uns nicht gesonnen und nur unter Fog und Motor kreuzen wir gegen an. Langsam baut sich auch die Welle immer mehr auf.

Ich bin gern auf dem Wasser, auch wenn ich immer erst meine Seebeine bekommen muss, doch jetzt... immer wieder checke ich die zurückgelegten Meilen und die verbleibende Zeit, habe das Gefühl auf der Stelle zu stehen, wünsche mir nur noch das Einlaufen in ruhigeres Gewässer. Die Schläge nach S/W laufen etwas ruhiger, also fahren wir so weit wie möglich auf Land zu, bis wir wieder gegen S/O drehen. – Müssen wir um Kalkgrund herum, oder können wir tatsächlich schneiden? So viel Tiefgang haben wir ja nicht.

Leider dreht auch der Wind mehr auf West und damit geht das Kreuzen weiter, als wir in die Förde einbiegen.

 

Bei maximalem Wind von 31,8 kn in Spitze und Welle bis zu 1,5 m, die auch öfter überkommt, versagt unsere Bilgepumpe den Dienst.

Klaus und Niklas schöpfen die Bilge per Hand leer. (die Decksluke im Bad, die auf Grund von Lieferschwierigkeiten nicht getauscht wurde, ist nicht dicht und von hier läuft das überkommende Wasser direkt in die Bilge). –

Ich habe genug und muss erst mal die Augen zu machen. Das einzig Positive ist, das ich mit Gewissheit sagen kann, dass ich nach diesem Schlag meine Seebeine haben werde - für den Rest des Törns.

 

 

Wir kommen völlig ausgelaugt in Langballigau an. -  Nie wieder Herz über Verstand. Das brauch ich einfach nicht. Für ein größeres Boot sind das vielleicht noch keine Hürden aber auch wenn die FairLady das mal wieder souverän gemeistert hat, muss ich das nicht noch mal haben.

 

Reinhardt hatte uns im Hafen von Langballigau den „Odinfischer“ empfohlen. Ein guter Tipp! Wir ergattern noch einen Tisch und lassen den Tag gemütlich und natürlich bei Sonnenschein, ausklingen. – Schon sind alle Strapazen wieder vergessen...

Wir werden mit einem fantastischen Sonnenuntergang belohnt -kitschig? Auf keinen Fall! Daran kann ich mich nie sattsehen!

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Freunde treffen und Palmenstrand.... S3

27. Juli 2017, Donnerstag

 

Augustenborg - Dyvik

18 sm

Motorstunden 1:05

 

Es ist nur ein kurzer Schlag geplant, da wir uns mit der Caipirinha in der Dyvik verabredet haben. Dementsprechend geht es erst spät los und wir gehören trotzdem noch zu den Ersten die kommen. Viele die später kommen, müssen vor

Anker gehen. Sehr beliebt dieser Hafen.

 

Alles ist grau in grau. Trotzdem machen wir uns auf den Weg die Gegend zu erkunden. Im Prinzip gibt es hier zwei Häfen. Steuerbord liegen die kleineren Boote, Backbord vor dem Hotel haben die Grossen Platz.

Wir treffen auf Tanja und Reinhardt, die gerade mit den Rädern unterwegs waren. - Reinhardt lädt uns für den Abend auf ein oder auch mehr Gläser Vino auf die Caipi ein, aber vorher wollen sie noch bei uns vorbeischauen, denn bisher haben sie die FairLady auch nur von außen bewundern dürfen ;-).

 

Plötzlich höre ich ein Klopfen, kann es aber nicht einordnen, da am Steg niemand steht. Als ich dann zum Heck hinaus blicke, sehe ich das wir Besuch von der Wasser Seite bekommen haben..... Premiere – Besuch mit Dingi hatten wir auch noch nicht.

Abends zeigt sich dann doch noch die Sonne zwischen den Wolken - wie das doch den Hafen verändert....

Später sind wir auf der Caipi versumpft und das obwohl wir doch gerade morgen früh raus müssen. Das sollte noch Methode bekommen auf diesem Törn.

 

 

Wir haben den Abend noch lange diskutiert, ob wir es wagen sollen auf die Ostsee und bis Mommark zufahren. Reinhardt rät eher ab. In 2 Tagen sollen Wind und Welle wieder zunehmen, doch wir müssen dann weiter nach Flensburg, weil unser Sohn seinen Flieger erwischen muss. Aber gerade Dieser möchte so gern noch mal auf die Ostsee und nicht durch den Als Sund zurück. Sollen wir es wagen?

28. Juli 2017, Freitag

 

Dyvik - Mommark

31.5 sm

Motorstunden 1:33

 

Herz über Verstand – wir verlassen die Dyvik sehr früh und haben einen herrlichen Segeltag. Zwischen durch gibt es mal einen kleinen Schauer, aber bei kaum Welle und in Spitzen bis zu 20kn Wind rauschen wir mir 5,5kn durchs Wasser. Kurz nachdem wir den Als Sund verlassen, kommt noch eine kleine Yacht bei, mit der wir schon seit der Dyvik eine kleine Regatta fahren. Sie wollen wissen, wo wir hinwollen. Sie hadern noch mit der Entscheidung, ob sie es noch bis Mommark wagen oder einen Hafen früher in Fynshav einlaufen sollen, da schon am Nachmittag der Wind zunehmen wird. Sie fallen dann auch tatsächlich nach Fynshav ab, während wir bis Mommark weiter segeln, denn damit haben wir den noch guten Wind ausgenutzt und auch etwas mehr Strecke gemacht. Kurz nach dem Anlegen nimmt der Wind auf 30 kn zu. Wir genießen einen leeren Hafen und haben noch einen wunderbar sonnigen Nachmittag am Palmenstrand. 😉

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Erstes Mal Ankern S2

Logbuch Sommer Teil 2

 

25. Juli 2017, Dienstag 

 

Sonwik – Sonderborg

27 sm

Motorstunden 2:51

 

 

Einen wunderschönen guten Morgen wünscht mir mein Rücken - ich habe wunderbar geschlafen und bin das erste Mal ohne steifes Kreuz aufgewacht - wir sind alle der Meinung: die

Investition in die Matratzentopper hat sich gelohnt.

Gegen Mittag legen wir mit Ziel Sonderborg ab. Bei moderatem Wind und Welle geht es mit 5kn über die Förde. Mal wieder ist der Stadthafen Sonderborg voll und wir machen als Dritte an einem netten Holländer fest. Später kommt noch ein deutsches Boot bei uns längsseits. - Das Schöne am im Päckchen liegen ist doch der Schnack...man kommt mit netten Seglern in Kontakt und Erfahrungen werden ausgetauscht. Natürlich wird auch die eine oder andere Segelgeschichte zum Besten gegeben.

 

 Wir gönnen uns die obligatorischen Hotdogs, die hier wirklich gut schmecken. Nach ein paar netten Schwätzchen mit unseren Nachbarn werden noch ein paar Runden gepokert. Dann geht es in die Koje. Für morgen ist mal ein Sommertag angesagt.

26. Juli 2017, Mittwoch

 

Sonderborg - Augustenborg Fjord - Augustenborg

16 sm

Motorstunden 3:17

 

Endlich mal Sonne!!! 

Mit der Öffnung der Brücke um 10:00 Uhr geht es in den Als Sund. Trotz wenig Wind segeln wir bis in den Augustenborg Fjord. Wenigstens für ein paar Stunden möchten wir hier vor Anker gehen, da die Kidds das schöne Wetter zum Schwimmen nutzen möchten.

 

Ein bisschen aufgeregt sind wir schon bei der Manöverbesprechung. Doch das Ankern klappt fantastisch und wir sind ein bisschen Stolz auf uns. Wir genießen ein paar schöne Stunden unter lautem Vogelgezwitscher in der Natur.

 

Aber wir wären ja nicht wir, wenn alles 100% reibungslos ablaufen würde - Beim Anker einholen dürfen wir wieder Lehrgeld bezahlen....

 

Das Auge der bleibeschwerten Ankerleine will nicht durch die sehr enge Führung der Ankerhalterung - das muss doch passen - in diesem Fall leider nicht. -  Durch die Zugkraft der elektrischen Ankerwinsch reißt uns die Halterung der Ankerwinsch ab. Das war’s dann wohl mit dem Ankern für diese Saison. - Inzwischen ist das Auge raus gesägt.

 

Übernachten wollen wir in der Marina von Augustenborg. Richtig viel zu bieten hat Augustenborg nicht. Dementsprechend leer ist der Hafen, was wir dann wiederum genießen. Die Kinder lesen und üben das Drohnen fliegen .

Klaus und ich spazieren durch den Ort, suchen eine Bank und gehen Einkaufen um später an Bord zu kochen.

 

 

Sommertörn Teil 3 (in Bearbeitung)

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Auf zum Boot: Sommer 2017 S1

Logbuch Sommer 2017  Teil1

 

24.07.2017 -10.08.2017

 

Sonwik  24.07.2017

 

Gestern Nacht sind wir mit dem Flieger aus Basel gekommen. – Hitzewelle mit Temperaturen über 30° C  in der Schweiz und hier gerade mal an den 20° kratzen, mit immer wieder Schauern. So richtig Sommer ist das hier im Norden nicht.

 Bisher haben wir mit der FairLady noch nie geankert. Für diesen Sommer steht

das auf dem Plan. Eine neue Ankerleine haben wir schon. Klaus hat im Internet ein Dingi gefunden, welches für ein Gebrauchtes doch einen guten Eindruck macht und so machen er und Niklas sich mit dem Auto auf nach Laboe. Auf dem Rückweg sollen sie in Schleswig unsere Rettungsinsel abholen, die wir in der Segel Ersatzteilbörse (Facebook) gefunden haben. Ein Jahr alt, nie benutzt und zu einem fairen Preis. - Irgendwie ist das immer wie Weihnachten, wenn wir wieder etwas neues für die FairLady bekommen.

 

Ich bin schon ganz gespannt auf die Matratzen Topper, die wie ich ja berichtete, nicht mehr zum Saisonstart fertig geworden sind und jetzt im Hafenbüro auf uns warten. Daria und ich räumen und stauen.

Dann holen wir die Matratzen Topper ab. Sie machen einen sehr guten Eindruck. Da Sie leicht sind, haben wir die Kojen fix fertig hergerichtet.

Während ich so mit unserem neuen Decksschrubber das Deck schrubbe, tauchen Krystyna und Michael (liebste Freunde aus meiner RSA Zeit) auf. Ich freue mich riesig, dass sie gekommen sind. Wir warten noch auf Niklas und Klaus um dann an Bord gemütlich Kaffee und Kuchen zu geniessen.

 

Auf das Dingi haben wir mit einem tränenden Auge verzichtet, da keine Tasche dabei war. Also wird das wohl wieder nichts mit dem Ankern über Nacht. -  Aber stolzer Besitzer einer Rettungsinsel sind wir jetzt – die wir hoffentlich nie brauchen werden.

 

Am späten Nachmittag machen wir unseren Grosseinkauf und stauen. Dann geht’s auf Wunsch der Kinder nach Flensburg ins Kino (Spiderman). Das haben wir auch schon lange nicht mehr gemacht - schön war’s.

 

 

Nach dem Kino bringen wir den Leihwagen zurück und ab geht’s in die Koje – ich freue mich auf die erste Nacht auf den neuen Toppern.

 

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Aarø Havn

55°50,65 ’N    9°43,82 ’E

Aarø Havn  

 

Eine kleine Insel deren Charme in ihrer besonderen Flora und Fauna liegt, liegt direkt gegenüber Årøsund. Direkt am Hafen gibt es einen Imbiss, aber keine Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. Die Sanitäranlagen sind älteren Datums doch sauber. Frische Brötchen gibt es morgens beim Imbiss. 

Direkt am Yachthafen ist auch der Anleger für die Fähre, die nach Årøsund fährt. Von dort fährt regelmässig ein Bus nach Sonderbørg und es gibt Einkaufsmöglichkeiten.

Am Imbiss besteht die Möglichkeit für eine Stunde ein Golf Card zu mieten und mit Diesem einmal um die Insel zu fahren. Auf dieser Tour kommt man innerorts an 2 Restaurants und etwas ausserhalb an einem kleinen Weingut, Aarø Vinyård, und einer Räucherei vorbei. Alles ist aber auch schnell mit dem Rad oder etwas länger zu Fuss


erreichbar. Wenn man schnell genug ist, hat man die Möglichkeit morgens frischen Fisch von Kutter zu kaufen.

 

Bei starken Westwinden hat der Hafen zwar keinen Schwell, aber es ist nicht einfach in die Box zu kommen.

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Marina Wendtorf

Marina Wendtorf

 

Die Marina Wendtorf liegt am Ausgang der Kieler Bucht und ist damit ein guter Starthafen in die dänische Südsee, aber auch in Richtung Fehmarn ist man gut unterwegs. Nach dem die Baumassnahmen vor dem Hafen langsam zu Abschluss kommen, liegt die Marina recht idyllisch. Aber wenn man kein eigenes Auto zur Verfügung hat, ist die Anbindung nach Kiel nicht gerade ideal.

 

Die Boote liegen an neuen Schwimmstegen, welche mit Strom und Wasser ausgerüstet sind.

Zu den Sanitäranlagen läuft man von Steg 1-3 leider ein gutes Stück.


Duschen und Toiletten sind ausreichend vorhanden, und wenn das Gebäude auch alt ist, ist es doch gepflegt und sauber. Waschmaschine und Trockner sind vorhanden, aber die Preise zur Benutzung unverhältnismässig teuer.

 

Seit diesem Jahr stehen am Hafen 2 Grillstellen zur Verfügung.

 

Im Hafen, in der Nähe der Sanitäranlagen/Hafenbüro gibt es eine Fritten-/Fischbude, in der man gut eine Kleinigkeit essen kann.

 

Einen Bäcker gibt es in guter Erreichbarkeit von den Sanitäranlagen, aber zum Supermarkt/Geldautomat ist man schon eine ½ Stunde zu Fuss unterwegs. (Einfach hinter den Sanitäranlagen über den Damm und dann dem Pfad folgen. Man läuft drauf zu.)

 

Morgens kann man bei den Fischerbooten fangfrischen Fisch kaufen.

 

Keine 5 min von der Marina Richtung Stein kommt man zu einem Strand, an dem man bei 0 kn Wind schön die Zeit verbringen kann. Dort finden sich auch Strandbars und Snackbuden so wie das Restaurant „Haus des Kurgastes Uferrestaurant”

 

Wie auch in Dänemark üblich, gibt es hier einen Automaten, wo man seine Liegegebühren incl. Strom bezahlt. Für die Duschen braucht man eine Karte. Achtung: für die Karte bezahlt man €5.00, davon sind €4.50 Pfand und €0.50 ist ein Eintritt. Wenn man die Sanitäranlagen öfter benutzen möchte, sollte man sie gleich aufladen. Bei Rückgabe der Karte, bekommt man das Pfand und nicht benutztes Geld zurück.

 

 

 

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Marina Rendsburg

Die Marina Rendsburg liegt im Nord - Ostsee - Kanal. Gute 2 ½ Stunden von der Schleuse Holtenau entfernt. Die Marina hat einen Extra Anleger für grosse Schiffe und auch Gastlieger für Boote bis zu 12m. Hier könnte mal etwas am Zustand verbessert werden. Strom wird extra bezahlt und fürs Duschen braucht man 50 Cent Stücke. Aber die Sanitäranlagen sind sauber und gepflegt.

 

Wir benutzen die Marina gern, wenn auf dem Weg in die Ostsee, um noch mal richtig Proviant zu stauen. Biegt man am Ende des Steges links ab, ist man in 5 min an einem grossen,  gut ausgestatteten Edeka. Rechts herum ist man in 5 min in der Innenstadt. – In der Förde selbst, habe ich noch keinen Hafen gefunden in dem man so nah gute Einkaufsmöglichkeiten hat. – Wenn Ihr hier Tipps habt, gerne melden.


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DANKE

Reisen und Fotografieren gehört von Kindesbeinen zu meiner Leidenschaft. Wurde früher alles in dicken Fotoalben festgehalten, kamen irgendwann die digitalen Fotobücher mit Geschichten der Reisen dazu - Immer wieder gern von Freunden und Familie zur Hand genommen, wenn zu Besuch. Mittlerweile lebt die Familie auf drei Kontinenten und auch die Freunde sieht man mehr auf Skype als im richtigen Leben - da kam dann die Idee, Anja schreib doch einen Blog. Schreiben und fotografieren - kein Problem....aber wie kreiere ich einen Blog?! - Ich möchte mich hier bei meinem Sohn bedanken, der mir tatkräftig zur Seite steht. Ohne Ihn wäre 

ich manchmal verloren😘 - ich möchte mich aber auch bei Euch Lesern bedanken - denn das, was ursprünglich dafür gedacht war, Familie und Freunde über unser Projekt auf dem Laufenden zu halten, wird von einer wachsenden Anzahl von Lesern mitverfolgt. Eure Anregungen und Verbesserungsvorschläge tragen dazu bei, dass der Blog wächst und gedeiht und sich verändert. Ich hoffe das neue Logo und Layout gefällt. Einer dieser Vorschläge ist der neue RSS Feed, über den Ihr Euch immer automatisch über neue Beiträge informieren lassen könnt. Dafür müsst Ihr Euch eine App auf Euer Tablet oder Euren PC laden und Ihr bekommt dann immer die neusten Beiträge direkt auf Euren Browser  Ein weiterer, der Link zu den Filmen. Und natürlich ist Euer Feedback auch Anregung weiter zu schreiben.

 

Bald geht die Saison wieder los und Ihr dürft Euch wieder über Fotos und Geschichten von der FairLady freuen ...

 

PS Ich arbeite noch an der Möglichkeit Euch im Blog zu antworten, bis dahin schreibt gern über das Kontaktfeld, wenn Ihr etwas wissen möchtet.

 

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Abschlusstörn 2016

Überführung Wendtorf  - Wedel

 

Oktober 01.10.16 – 07.10.2016

 

Mit dem Auto geht es diesmal nach Wendtorf. Durch einen Krankheitsfall in der Familie fehlt uns eine ganze Woche für die Überführung nach Wedel.

Wir packen die FairLady aus und richten uns ein. Mich beeindruckt, dass das Boot wieder angenehm trocken ist. Klaus macht noch ein paar nötige Reparaturen. Der Deckel der Backkiste in der Plicht, muss repariert werden, nachdem sie auf unserem letzten Törn unter Klaus nachgegeben hat. Wir holen unsere Fock beim Segelmacher in Laboe ab, wo wir sie für das Rollsystem haben ändern lassen. Natürlich wird sie auch gleich angeschlagen. Bisher hatten wir nur die Genua im Einsatz.

 

 

02.10.16

 

Wendtorf – Seeburg, ASV

8 sm

Motorstunden 2:44

 

Nachdem wir klar Schiff gemacht haben und uns von unseren netten Nachbarn und dem Hafenmeister, der so schön auf die Fair Lady aufgepasst hat, verabschiedet haben, geht es auf nach Kiel. Das Auto dürfen wir netterweise in der Marina lassen.

 

In der Kieler Förde haben wir zwar guten Segelwind, müssen aber die ganze Zeit kreuzen. Zeitlich passt das nicht zu Klaus Plänen, in Kiel eine Hafenrundfahrt auf eigenem Kiel zumachen – also holen wir die Segel ein und es geht unter Motor nach Kiel. Ich schnapp mir die Kamera, setze mich auf’s Vorschiff und fotografiere die Segelboote, die uns vor den Kiel kommen. 

In Kiel kommen wir uns neben den Fähren plötzlich sehr klein vor - auch die Segelyacht A liegt noch in der Werft. Das Design ist wohl Geschmacksache. Ich bin ein Fan von klassischen Yachten….  

Geplant war in Seedorf zu übernachten. Der kleine Hafen ist aber schon voll. Wir dürfen im Akademiker Segelverein für die Nacht festmachen. Das ist sehr praktisch, da wir hier sehr nah am Stadtzentrum sind.

In Kiel ist verkaufsoffener Sonntag. Überall gibt es Fressbuden. Anstatt wie geplant essen zu gehen, futtern wir uns an den Buden durch.  – Auch findet in der ersten Oktoberwoche in Kiel die Muschelwoche statt. Wir entdecken das Muschelzelt und beschließen dort morgen zu Essen.

 

http://www.eventbuero-kiel.de/index.php/muschelwoche.html

 

 

 

03.10.16

 

ASV Kiel – Düsternbrook

   Sm

Motorstunden 1:00

 

 Der Wind hat schon etwas angezogen und immer wieder nieselt es. Wir liegen fast vis à vis zum Aquarium Geomar. Gerade wenn man mit Kidds unterwegs ist, finde ich es schön, wenn man Ihnen auch mal zeigen kann, was sich so alles unterm Kiel tummelt. (http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Meerestiere-erleben-an-der-Foerde,aquariumkiel100.html ) Also besuchen wir das Aquarium und schauen auch beim Seehund füttern zu.

 

Danach geht es zum Muscheln Essen. - Wir sind begeistert.  Es gibt einen riesigen Teller voll mit sehr lecker zubereiteten Muscheln. Wir empfehlen es gleich an Claus Aktoprak weiter, aber zum Abend haben sie die Portionen anscheinend halbiert. Claus und Merih waren dann auch dementsprechend enttäuscht….

 

Als wir zum Boot zurück kommen hat der Wellengang extrem zugenommen. Ich muss wirklich genau den Moment abwarten, an dem sich der Bug senkt, um es überhaupt wieder auf’s Boot zu schaffen. Wir entschließen uns sofort abzulegen. – Klappt aber nicht so ganz und wir bieten der Promenade mal wieder Hafenkino par excellence…

 

Der Wind kommt von Steuerbord. Wir legen die Fair Lady an Steuerbord Bug auf lange Leine auf Slip und unsere Tochter soll uns langsam raus slippen. Ich bin für die Heckleinen zuständig, Klaus am Steuer. Wir stecken fast mittig zwischen den Dalben, als Daria keine Leine mehr hat. Ich frage mich, ob wir zu langsam waren…. auf jeden Fall dreht die Fair Lady sofort mit der Nase nach Backbord und wir stehen in den Dalben über 2 Boxen quer - am Bug die Quai Mauer, am Heck ein Segelboot. Kein Platz zum Manövrieren. Der Wind und die Wellen drücken uns mit dem Bug gegen die Kaimauer. Ich übernehme das Steuer während Klaus eine extra lange Leine zum Bug bringt und diese, nachdem er das eine Ende am Bug befestigt hat, einem hilfreichen Passanten oben auf der Kaimauer zu wirft. Damit die FairLady mit dem Bug nicht gegen die Kaimauer geschoben wird, muss ich, mit kurzer Rückwärtsfahrt und dann gleich wieder Vorwärtsfahrt, das Boot auf der Stelle halten. Dann gilt es den Bug nach Steuerbord zu bringen. Dies klappt mit Hilfe des Motors und unseres Helfers, der mit der Leine mitgeht. Endlich wieder gerade in der Box, übergebe ich das Steuer an Klaus – komischer Weise werde ich in dem Moment nervös, wo die Stresssituation vorbei ist. Jetzt mit der langen Leine können wir die Box ohne weitere Probleme verlassen.

 

Wir haben gelernt: bei starkem Schwell sollte die Slipleine mindestens 2x 2/3 Boxlänge haben....

Unter Motor geht es nach Düsternbrook. Kurz vor der Hafeneinfahrt sehen wir die LaMer in den Hafen einlaufen.  – Später kommt Claus noch auf einen Sundowner zu uns an Bord. Morgen wollen wir alle durch den NOK .......

04.10.16

 

 

Düsternbrook – Gieselau

36 sm

Motorstunden 8:30

 

 

Claus trifft sich mit einem Bekannten um 10:00 Uhr an der Schleuse. Wir lassen uns Zeit und brechen später auf.  Gemeinsames Ziel ist die Gieselau Schleuse. In Holtenau warten wir gut 50min. Nach einer problemlosen Schleusung geht es eventlos über den Kanal. 

Komische Gefährte trifft man hier .....

 

 

Irgendwann holen wir die LaMer und die Nike ein. Wir quatschen ein bisschen und fotografieren uns gegenseitig. Dann überholen wir und fahren schon mal vor. Später am Abend sitzen wir noch gemütlich bei einem Bierchen zusammen….

05.10.16

 

Gieselau – Brunsbüttel

24.7 sm

Motorstunden 4

 

Der milde Herbst mit fast sommerlichen Temperaturen ist wohl endgültig vorbei. Als ich morgens die Nase aus dem Schlafsack stecke, ist es ungemütlich kalt. 7°C sagt das Thermometer.    Bevor ich uns den üblichen Morgen-Kaffee mache, starte ich erst mal unsere Heizung. – Plötzlich schaut ein Gesicht zum Cockpitfenster herein – habe ich mich erschrocken. Ein FB Bekannter, der mitbekommen hatte, das wir hier liegen, wollte mal „Hallo“ sagen. Fand ich nett, aber sorry, bin vor meinem ersten Kaffee nicht so richtig ansprechbar, Axel ;-). 😅😅

Diesmal brechen wir als erstes auf, da wir mit der Flut von Brunsbüttel nach Wedel wollen. Alles läuft wie geplant, bis ich kurz vor Brunsbüttel nur noch Rot sehe – alle Ampeln auf Rot heisst auch für uns warten in der Weiche Kudensee.  Es gibt keinen Poller, an dem wir die FairLady befestigen können. Der Wind ist ziemlich heftig und mit nur einer Leine vertreiben wir. Ohne Motor geht hier Garnichts. Wir entschließen uns verbotenerweise am Anleger festzumachen.... dann heißt es gut zwei Stunden warten. Es werden irgendwelche Oberland Kabel gewartet/repariert.

Wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen. Kurz bevor die Ampeln Weiterfahrt signalisieren trifft auch Claus ein – gut getimt.    👍🏼 - Für uns ist das Zeitfenster zu und so bleiben wir noch eine Nacht in Brunsbüttel.